Wir erreichen die meisten Haushalte im Kanton Bern.

Wenn unsere Regionalmedien verschwinden,
verschwinden auch die regionalen Informationen.

Was vor der eigenen Haustüre passiert, interessiert – heute mehr denn je. Auch in einer Zeit, in der uns die Welt innert Sekundenbruchteilen zu Füssen liegt, ist für viele Berner Köniz spannender als Kapstadt. Nidau für die Bieler wichtiger als New York und Langnau bzw. Burgdorf für die Emmentaler bedeutender als London.

Während abonnierte Zeitungen und Konzerne schweizweit bereits von der Corona-Soforthilfe profitieren und durch das nationale Medienförderpaket in den Genuss weiterer Fördermassnahmen kommen, sind die Gratiszeitungen von jeglicher Unterstützung ausgeschlossen, obwohl sie genauso – wenn nicht noch stärker – unter dem dramatischen, durch die Pandemie ausgelösten Inserate-Einbruch leiden.

Diese Ungleichheit führt zu einer Wettbewerbsverzerrung, welche die Ausgangslage der kostenlos zugestellten Regionalzeitungen massiv verschlechtert und ihr Fortbestehen auf lange Sicht gefährdet. Handelt die Politik nicht, drohen die Gratiszeitungen unterzugehen, die publizistische Vielfalt im Kanton Bern schwindet und die verschiedenen Regionen verlieren eine wertvolle Stimme.

In der kommenden Session hat das kantonalbernische Parlament die Möglichkeit, bei der Revision des Informationsgesetzes die stossende Ungerechtigkeit wenigstens in unserem Kanton etwas zu verkleinern und sich für eine lebendige, vielseitige und informative Regionalpresse einzusetzen.

Wir fordern gleich lange Spiesse für die Herausgeber/innen von abonnierten und kostenlos verteilten Regionalzeitungen! Wir setzen uns für eine faire und ausgewogene Medienförderung in der Schweiz und im Kanton Bern ein!

Karte Kanton Bern